„Ich erklär das jetzt nochmal so, damit wir es hier alle verstehen“ – Mansplaining: Wenn Expertise kleingeredet wird

by | Juni 29, 2026 | empower | 0 comments

Es war ein ganz normaler Jour fixe. Ich hatte meinen Fachinput gebracht – zu meinem Spezialthema, Personalentwicklung. Frisch im Team, neu in der Region, voller Expertise. Mein Kollege, ein klassischer Personalreferent und langjähriges „Urgestein“, kommentierte mit einem spöttischen Lächeln: „Ja, das Mädle wieder. Will uns hier die Welt erklären mit ihrem neuen Personalentwicklungsansatz.“

Leises Lachen in der Runde. Und dann – das Sahnehäubchen: Er riss das Wort an sich, schaute bedeutungsvoll in die Runde und sagte: „Ich erklär das jetzt nochmal so, damit wir es hier alle verstehen.“

Das war kein Einzelfall. Das war ein System. Und es hat einen Namen: Mansplaining

Was ist Mansplaining – und warum ist es mehr als ein Sprachwitz?

Der Begriff klingt fast niedlich. „Man“ + „explaining“ – wie ein Wortspiel aus dem Internet. Aber das, worum es geht, ist alles andere als harmlos.

Mansplaining beschreibt das Phänomen, wenn Männer Frauen ungefragt Dinge erklären, die diese längst wissen. Nicht als Angebot auf Augenhöhe, sondern von oben herab. Aus einer Haltung heraus, die sagt: „Ich erklär’s dir mal richtig.“ Nicht weil die Frau etwas falsch gesagt hätte – sondern weil ihre Aussage angeblich nicht verständlich genug, nicht praxisnah genug, nicht im richtigen Ton war.

Bekannt wurde das Phänomen durch einen Essay von Rebecca Solnit. Sie beschreibt darin, wie ihr ein Mann in epischer Breite ein Buch erklärt – ohne zu wissen, dass sie es selbst geschrieben hat. Das Wort „Mansplaining“ fällt in ihrem Text nicht. Aber der Begriff wurde später genau dafür geprägt – und war plötzlich überall.

Mansplaining ist nicht dasselbe wie „Lecture Mode“ – eine wichtige Unterscheidung

Mit der wachsenden Bekanntheit des Begriffs ist auch eine gewisse Unschärfe entstanden. „Mansplaining“ wird inzwischen manchmal für jede unerwünschte Erklärung verwendet – von irgendjemandem, in irgendeiner Situation. Das ist weder fair noch hilfreich.

Mansplaining hat eine spezifische Definition: Es ist das Phänomen, wenn ein Mann einer Frau etwas erklärt, obwohl sie gleichwertige oder größere Expertise mitbringt – und er dabei eine Autorität annimmt, die er sich nicht erarbeitet hat. Das Kernproblem ist nicht, dass er zu viel redet. Es ist, dass er davon ausgeht, mehr zu wissen als sie – ohne es auch nur zu hinterfragen.

Davon zu unterscheiden ist, was man als „Lecture Mode“ bezeichnen könnte: Jemand wird von einem Thema mitgerissen, erklärt begeistert – und merkt nicht, dass das Gegenüber gar kein Interesse signalisiert hat. Das ist manchmal nervig. Aber es ist weder ein Ausdruck von Machtgefälle noch ein Zeichen struktureller Ungleichheit.

Diese Unterscheidung zu kennen, schützt den Begriff – und schärft den Blick für das, was wirklich zählt.

Die Zahlen hinter dem Phänomen: Kein Einzelfall, sondern Alltag

Was sich wie eine persönliche Anekdote anfühlt, ist wissenschaftlich gut belegt:

•   Laut einer Studie der George Washington University (2014) unterbrechen Männer Frauen in Meetings bis zu 33 % häufiger als andere Männer.

•   In einer repräsentativen Umfrage von 2023 gaben 48 % der Frauen an, sich in beruflichen Gesprächen nicht ernst genommen zu fühlen.

•   Frauen berichten regelmäßig, dass ihre Beiträge herabgewürdigt oder schlicht ignoriert werden – während dieselben Ideen, von Männern vorgetragen, Applaus ernten.

Die Forschung sieht Mansplaining als Ausdruck patriarchaler Kommunikationsdynamiken und symbolischer Gewalt, die die Sichtbarkeit und Anerkennung von Frauen im Beruf strukturell einschränkt.

Wenn gute Ideen nicht „männlich genug“ klingen

Sandra – eine meiner Klientinnen – war viele Jahre Teamleiterin in der Bekleidungsindustrie. Engagiert, kompetent, voller Ideen. In Meetings brachte sie regelmäßig neue Impulse ein. Doch ihre Vorschläge versandeten, wurden übergangen und kleingeredet.

Kurze Zeit später präsentierten männliche Kollegen dieselben Ideen – und ernteten Applaus vom Geschäftsführer. Budget. Zustimmung. Umsetzung. Als Sandra es ansprach, hieß es: „Ach, das bildest du dir ein.“

Sandra zog sich zurück. Erst innerlich, dann ganz.

Diese Geschichte ist kein Einzelfall. Sie ist Alltag. Und sie zeigt: Karrieren werden nicht nur in Personalakten ausgebremst – sondern in Gesprächen, durch Redeverhalten, durch das systematische Kleinreden von Expertise.

„Not every man is a mansplainer – but every woman has been mansplained.“ (Sarah Allen-Short)

Mansplaining hat viele Gesichter. 

Manchmal ist es offensichtlich, manchmal subtil. Diese Sätze aus dem Berufsalltag verdeutlichen die Dynamik:

•   „Also lassen Sie mich das mal für alle geradeziehen …“ – nachdem eine Frau etwas erklärt hat.

•   „Da hast du was durcheinandergebracht, eigentlich ist das so: …“

•   „Ich glaube, du überschätzt da ein bisschen die Komplexität, das ist ganz einfach.“

•   „Darf ich kurz erklären, was sie meint?“ – und der Mann formuliert komplett neu, ohne Rückfrage.

•   „Ich glaube, das ist nicht ganz dein Thema, ich übernehme das mal.“

Sie alle sagen dasselbe: Ich halte dich für weniger kompetent – und ich nehme mir das Recht, dich zu korrigieren, ohne gefragt worden zu sein.

Kim Goodwins Flowchart: Ein einfaches Tool mit großer Wirkung

Die US-amerikanische UX-Designerin Kim Goodwin brachte es auf den Punkt. Mehrere männliche Kollegen hatten sie ernsthaft gefragt, ob ein bestimmtes Verhalten Mansplaining sei. Ihre Antwort: ein virales Flowchart mit dem Titel „Am I mansplaining?“

Das Tool ist simpel, aber wirkungsvoll. Es zeigt: Erklärungen werden problematisch, wenn sie…

•   ungefragt erfolgen,

•   auf herabsetzenden Kompetenzannahmen beruhen,

•   durch unbewusste Gender Bias beeinflusst sind.

Goodwins Modell lädt Männer zum Innehalten ein – und zur ehrlichen Selbstfrage: Unterstütze ich gerade wirklich – oder bevormunde ich?

(ursprüngliche Quelle: Kim Goodwin via X)

Was Mansplaining mit Strukturen zu tun hat – und nicht mit Eitelkeit

Hier geht es nicht um verletzte Eitelkeit einzelner Männer. Es geht um Rollenbilder, die Karrierewege beeinflussen.

Frauen, die ständig unterbrochen, korrigiert und übergangen werden, beginnen sich zu hinterfragen. Sie halten sich zurück. Sie verstummen. Und irgendwann – wie Sandra – ziehen sie sich ganz zurück. Das ist kein individuelles Versagen. Das ist das Ergebnis eines Systems, das Frauen systematisch weniger Raum gibt.

Mansplaining ist deshalb kein Kommunikationsproblem zwischen Individuen und somit ein rein individuelles Problem – ganz im Sinne von “ach, das ist halt ein eitler Pfau!”. Es ist ein strukturelles Problem, das in Organisationen aktiv adressiert werden muss – durch Führung, durch Kultur, durch klare Haltung.

Was Frauen konkret tun können: Strategien mit Wirkung

Schweigen ist eine Option – aber keine, die das System verändert. Hier sind Strategien, die wirken:

•   Nicht danken: Kein reflexartiges „Danke“ für ungefragte Erklärungen – das bestätigt nur die Hierarchie.

•   Nachfragen entlarven: „Worauf stützt sich Ihre Aussage?“, „Haben Sie dazu eine Quelle?“ – bohrt nach, zeigt Souveränität.

•   Rückfragen stellen: „Inwiefern bringt uns das jetzt weiter?“ oder: „Haben Sie schon mal von Mansplaining gehört?“

•   Mit Haltung kontern: „Ich bin Expertin in dem Bereich. Ich brauche keine Erklärung.“

•   Sarkasmus oder Humor nutzen: „Schreiben Sie’s doch gerne mal auf. Ich sammle gerade kuriose Erklärungen.“

•   Nonverbal stoppen: Die Handfläche heben, den Blick abwenden oder deutlich signalisieren: Ich höre nicht weiter zu.

•   Rhetorik & Allianzen: Kontern, nicht entschuldigen. Mit Verbündeten sprechen, Situationen thematisieren.

•   Rahmen verändern: In Teams klare Redezeiten vereinbaren, Moderation stärken, Diskussionskultur reflektieren.

Souverän und klar – konkrete Formulierungen:

•   „Ich arbeite in diesem Bereich – lass mich das ergänzen.“

•   „Ich weiß – ich habe den Bericht geschrieben.“

•   „Danke, ich mache das seit fünfzehn Jahren.“

•   „Ich bin vertraut damit – können wir weitermachen?“

•   „Ich glaube, wir haben unterschiedliche Lesarten. Hier ist meine.“

Mit einem Schuss Schärfe – für die, die es brauchen:

•   „Interessant – das ist fast genau das, was ich vor dreißig Sekunden gesagt habe.“

•   „Ich schätze die Zusammenfassung meines eigenen Punktes.“

•   „Ich habe meine Dissertation darüber geschrieben – aber bitte, mach weiter.“

•   „Oh, spannend – ich mache das erst seit zehn Jahren, das ist also wirklich hilfreich.“

Das Prinzip: Nicht kleiner werden, nicht übererklären, nicht entschuldigen. Den eigenen Standpunkt benennen – und weitermachen.

Denn: Das Schweigen zu brechen ist keine Pflicht der Betroffenen – aber eine Option, die wirkt. Rebecca Solnit schrieb: „Das Recht, sich zu Wort zu melden, ist Grundlage für Überleben, Würde, Freiheit.“

Was Kolleg*innen als Verbündete tun können

Allyship bedeutet, unbequeme Situationen nicht zu ignorieren. Schweigen wirkt wie Zustimmung – auch wenn es das nicht ist. Wer beobachtet, wie Expertise kleingeredet wird, hat die Wahl: wegschauen oder handeln.

Was Allies konkret sagen können – schnell, klar, ohne Drama:

•   „Ich glaube, sie war gerade dabei, diesen Punkt zu machen.“

•   „[Name], du hattest das Wort – mach weiter.“

•   „Ich würde gerne noch mehr von [Name] dazu hören.“

•   „Wir haben deine Perspektive gehört – jetzt ihre.“

•   „Warte mal kurz, ich möchte hören, wo sie damit hinwollte.“

•   „Sie hat das gerade wörtlich gesagt. [Name], bitte weiter.“

•   „Ich glaube, wir sind über das hinweggegangen, was [Name] gesagt hat – können wir nochmal zurück?“

Das Prinzip: Konkret sein, schnell handeln, kein großes Aufheben machen. Die wirksamsten Interventionen sind undramatisch und unmittelbar. Je länger man wartet, desto schwieriger wird es.

Was du noch tun kannst:

•   Im Nachhinein ansprechen: Wer in dem Moment nicht reagieren konnte, spricht die Kollegin danach an: „Ich habe das vorhin bemerkt. Wie geht es dir damit? Kann ich etwas tun?“

•   Das Thema in die Teamkultur tragen: Mansplaining als strukturelles Thema in Teambesprechungen, Retrospektiven oder Workshops einbringen – nicht als Anklage, sondern als Einladung zur gemeinsamen Reflexion.

•   Eigene Privilegien reflektieren: Allies – insbesondere Männer – fragen sich ehrlich: Unterbreche ich öfter Frauen als Männer? Erkläre ich ungefragt? Nehme ich mir mehr Raum?

Was Führungskräfte als Inclusive Leader tun können

Führung entscheidet darüber, welche Kommunikationskultur in einem Team zur Norm wird. Wer als Führungskraft wegschaut, wenn Expertise kleingeredet wird, sendet eine klare Botschaft – auch wenn sie unbeabsichtigt ist.

•   Unterbrechungen aktiv stoppen: Sofort und klar eingreifen: „Moment, [Name] war noch nicht fertig. Bitte lass sie ausreden.“

•   Ideen der Urheberin zuschreiben: Wenn eine Idee von einer Frau kommt und später von einem Mann wiederholt wird, explizit benennen: „Das hat [Name] vorhin bereits eingebracht – danke, dass du das aufgreifst.“

•   Redezeiten strukturieren: Bewusst dafür sorgen, dass alle zu Wort kommen – durch Redezeitregeln, Moderationsrollen oder gezielte Einladungen: „[Name], was ist deine Einschätzung dazu?“

•   Feedback-Kultur etablieren: Regelmäßige Reflexionsräume schaffen, in denen Kommunikationsdynamiken offen besprochen werden können – ohne Schuldzuweisungen, aber mit klarer Haltung.

•   Mansplaining beim Namen nennen: Wer als Führungskraft das Phänomen kennt und benennt, senkt die Hemmschwelle für alle, es anzusprechen. Awareness beginnt oben.

•   Eigenes Verhalten hinterfragen: Auch Führungskräfte sind nicht frei von Gender Bias. Regelmäßige Selbstreflexion ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.

„Don’t fix the woman“ – Warum die Verantwortung woanders liegt

Die falsche Baustelle

Frauen werden seit Jahrzehnten in Workshops geschickt. Selbstbewusstseinstraining, -Selbstbehauptungsseminare. Strategien gegen das Impostor-Phänomen. Die Botschaft dahinter ist so subtil wie ein Vorschlaghammer: Du bist das Problem. Du musst dich ändern. Du musst dich anpassen.

Aber woran eigentlich? An Strukturen, die ohne Frauen entworfen wurden. An Kulturen, die Lautstärke mit Kompetenz verwechseln. An Spielregeln, die nie für alle galten.

Genug davon.

Die eigentliche Frage: Wer muss sich hier eigentlich ändern?

Mansplaining ist kein Frauenproblem. Es ist ein Verhaltensproblem – und es sitzt auf der anderen Seite des Tisches.

Solange Organisationen weiterhin Frauen „optimieren“ und Männer unbehelligt lassen, betreiben sie Symptombekämpfung. Die strukturelle Frage lautet nicht: Wie bringen wir Frauen dazu, sich besser durchzusetzen? Die strukturelle Frage lautet: Warum müssen sie sich überhaupt durchsetzen – gegen Verhalten, das längst nicht mehr toleriert werden sollte?

Denn hier ist die unbequeme Wahrheit: Selbstvertrauen ist nicht dasselbe wie Kompetenz. Wer am lautesten redet, weiß nicht automatisch am meisten. Und die bemerkenswerte Häufung mittelmäßiger Männer in Führungspositionen ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis eines Systems, das Selbstdarstellung mit Leistung verwechselt.

Was Männer – ganz ohne Aufforderung – tun können

Es braucht an sich keine Führungskraft, die es anordnet. Keine HR-Initiative, die es einfordert. Keine Frau, die es erklärt. Männer können heute damit anfangen – in jedem Meeting, in jedem Gespräch:

•   Zuhören, bevor Mann den Mund aufmacht. Wurde nach einer Erklärung gefragt? Wirklich? Oder ist es einfach der Reflex, das Wort zu ergreifen?

•   Die eigene Redezeit messen. Ehrlich. Wer spricht wie lange? Wer wird unterbrochen? Wer kommt kaum zu Wort? Die Antworten können unbequem sein – und genau deshalb sind sie wichtig.

•   Ideen dorthin zurückgeben, wo sie herkamen. Wenn eine Kolleg*in einen Punkt gemacht hat, der drei Minuten später von einem Mann gefeiert wird – das benennen. Sofort. Laut.

•   Stille aushalten lernen. Nicht jede Pause muss gefüllt werden. Nicht jede Aussage muss kommentiert, ergänzt oder „klargestellt“ werden. Manchmal ist Schweigen die klügste Intervention.

•   Demut als Führungsstärke begreifen. Nicht Selbstdarstellung. Nicht Lautstärke. Sondern die Fähigkeit, zuzuhören, zuzuschreiben und zurückzutreten – wenn jemand anderes der Experte ist.

Ein Gedankenexperiment

Was wäre, wenn die Energie, die Jahr für Jahr in „Fix the woman“-Workshops fließt, stattdessen in strukturierte Reflexionsformate für Männer investiert würde?

Formate, in denen Männer lernen, ihre eigene Redezeit zu analysieren. In denen sie üben, Ideen korrekt zuzuschreiben. In denen sie begreifen, dass Unterbrechen keine Stärke ist – sondern ein Zeichen mangelnder Selbstregulation.

Radikal? Nein, nur konsequent.

Denn Arbeitsplätze werden nicht gerechter, indem Frauen endlos an sich rumoperieren und in der Endlos-Selbstoptimierungsschleife hängen bleiben. Sie werden gerechter, wenn Männer anfangen, sich zu hinterfragen. Wenn Organisationen aufhören, Lautstärke zu belohnen. Und wenn Demut endlich den Stellenwert bekommt, den sie verdient: den einer echten Führungskompetenz.

Die Baustelle war nie die Frau. Es wird Zeit, das anzuerkennen.

Fazit: Expertise verdient Respekt – nicht Erklärungen

Vielleicht war es gut, dass ich damals laut geworden bin. Vielleicht war es sogar notwendig. Denn Schweigen hätte nur das bestätigt, was viele noch immer glauben: dass es okay ist, Frauen zu unterbrechen, zu belehren, zu unterschätzen.

Mein Kollege hat sich später entschuldigt – fair und ehrlich. Mein Chef? Hat weggesehen. Auch das gehört zur Realität: Mansplaining endet nicht immer mit Einsicht. Aber es beginnt oft dort, wo andere wegschauen.

Was es braucht, ist mehr Bewusstsein – und mehr Stimmen, die sich zu Wort melden, wenn Expertise kleingeredet wird. Von Frauen, die sich nicht mehr kleinreden lassen. Von Allies, die eingreifen. Von Führungskräften, die Haltung zeigen. Und von Männern, die aufhören, auf die falsche Baustelle zu schauen.

Denn wer ständig erklärt bekommt, was sie längst weiß, wird irgendwann nicht mehr gehört. Auch wenn sie vielleicht genau das Richtige zu sagen hätte.

Rebecca Solnit schrieb: „Das Recht, sich zu Wort zu melden, ist Grundlage für Überleben, Würde, Freiheit.“

Über mich
Ich bin Christine Yildirim – systemische Beraterin, Diversity-Trainerin, langjährige Führungskräfteentwicklerin und leidenschaftliche Ermöglicherin für inklusive Führung.

In meinem Blog teile ich Impulse, Methoden und Perspektiven, wie Diversität und Inklusion in Organisationen wirklich gelebt werden können.

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